| Finger weg von der Bundeshymne! | 1-.-0.2010 |
Seit 1947 ist „Land der Berge, Land am Strome“ die Bundeshymne Österreichs, welche die seit 1797 - in verschiedensten textlichen Fassungen als „natürliche“ Hymne Österreichs - gesungene „Haydn-Hymne“ (Melodie der heutigen Nationalhymne der Bundesrepublik Deutschland) ablöste. Der Text von „Land der Berge, Land am Strome“ stammt übrigens von einer Frau, und zwar von Paula von Preradovic´.
„In den 1990er Jahren versuchten die Grünen und das mittlerweile nicht mehr existente Liberale Forum bereits erfolglos den Text der Bundeshymne „geschlechtergerecht“ umzudichten. Im Jahr 2005 scheiterte die Ex-Ministerin Rauch-Kallat (ÖVP) am selben Vorhaben. Nun hat sich die sozialistische Frauenministerin Gabriele Heinisch Hosek als Möchtegern-Hymnen-Dichterin geoutet. Der "Genderwahn" hat somit in der österreichischen Bundeshymne ein neues Feindbild entdeckt. Die Ministerin läuft Gefahr, ungewollt als Sprachrohr feministischer Radikal-Emanzen missverstanden zu werden. Es kommt nämlich mit Sicherheit keine selbstbewusste Frau auf die schwachsinnige Idee, den Hymnentext als Frauenfeindlich zu deuten. Die Hymne zu „gendern“ ist peinlich, lächerlich und bringt keiner einzigen Frau etwas“, so RFJ Landesobmann Hannes Amesbauer zur bisher unnötigsten Idee des neuen Jahres. „Das ganze ist so absurd, dass es eigentlich Zeitverschwendung ist überhaupt darauf zu reagieren. Der Vorstoß der Ministerin ist allerdings eine Verhöhnung aller selbstbewussten und erfolgreichen österreichischen Frauen. Anstatt auf dem Hymnentext herumzureiten, sollte die Ministerin wirksame Initiativen setzen, um die ungerechtfertigten Einkommensunterschiede zwischen Männern und Frauen endlich zu beseitigen. Viele junge Frauen suchen übrigens verzweifelt einen Ausbildungsplatz – hier muss geholfen werden. Zudem ist es im zeitgeistgeschädigten Klima der Familienfeindlichkeit höchst an der Zeit die wichtige Rolle der Frau als Mutter wieder massiv aufzuwerten. Die Politik sollte die österreichischen Frauen und Mädchen wirkungsvoll unterstützen und nicht mit lächerlichen Gender-Debatten beleidigen", so Amesbauer abschließend.
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